Fundstück: Die nur wenig glaubwürdigen Zulassungskontrollen bei der Bundeswehr

Die Journalistin Andrea Röpke schreibt in ihrem Buch „2018. Jahrbuch rechte Gewalt“ (München, 2018) auf Seite 232:

„Bis September 2017 will der MAD 391 »rechtsextreme Verdachtsfälle« innerhalb der Bundeswehr geprüft haben und nur dreimal fündig geworden sein – unter den drei Fällen ist auch Oberleutnant Franco A. Alle Betroffenen wurden aus dem Dienst entfernt. Das geht aus einer Beantwortung des Bundesverteidigungsministeriums hervor. Ein nach der Entdeckung von A.s Zelle eingeführtes Frühwarnsystem zur Identifizierung von Neonazis in der Bundeswehr habe zwar 3220 Soldaten bei ihrer Einstellung überprüft, doch sei keine Person, die dem Spektrum Extremismus oder Terrorismus zugeordnet werden konnte, gefunden worden. Im Hinblick auf die Ausbreitung rassistischer Ressentiments ein unglaubwürdiges Ergebnis.“


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