USA: antimuslimischer Rassismus in der Army

Wie die „Welt Online“ berichtet hat ein Ausbilder der US-Army „ein Planspiel für den „totalen Krieg“ gegen Muslime entwickelt und im Unterricht vorgestellt“. Die Zeitung schreibt:

Ein US-Offizier hat nach Informationen des Magazins „Wired“ in Lehrstunden für Soldaten Massenmorde an Muslimen ins Auge gefasst. In einer Präsentation am Joint Forces Staff College in Norfolk (Virgina), die das Magazine im Internet veröfffentlichte, ist von einem „totalen Krieg“ gegen Muslime die Rede. Die Militärführung reagierte mit Entsetzen.

Der Offizier sagte u.a., es würde sich „die Option eröffnen, den Krieg auf zivile Bevölkerung zu richten, wo immer dies notwendig ist“.
Der Generalstabschef Martin Dempsey verurteilte diese Aussagen und das Pentagon hat den Kurs inzwischen gestrichen. Allerdings bleibt der für die Lehrstunde zuständige Offizier am „Joint Forces Staff College“ in Norfolk (Virgina), ist aber vom Unterricht vorerst suspendiert.

Quelle:
* dpa/tts: Hiroshima als Vorbild. US-Offizier lehrt am College Mord an Muslimen, 12.05.12, http://www.welt.de/politik/ausland/article106294566/US-Offizier-lehrt-am-College-Mord-an-Muslimen.html