Rechtsterroristen der 1970er: Unteroffizier mit dabei

In einem Artikel im „Neuen Deutschland“ werden frühere rechtsterroristische Umtriebe in der Bundesrepublik beschrieben und auch die Verwicklung von ehemaligen Bundeswehr-Soldaten in diese:

Die nach dem ehemaligen NPDler und Gauführer der Wiking Jugend Uwe Rohwer benannte siebenköpfige »Werwolf«-Einheit begeht zwischen November 1977 und Februar 1978 schwerste Straftaten, darunter bewaffnete Überfälle auf deutsche und niederländische Soldaten sowie einen Bankraub mit 66 000 DM Beute.
Den Ton gibt der ehemalige Unteroffizier Lothar Schulte an, der nach Fallschirmjäger- und Einzelkämpferausbildung wegen Misshandlung Untergebener unehrenhaft aus der Bundeswehr entlassen worden war. Nach Auffliegen der Gruppe erhalten Schulte und Rohwer Haftstrafen von elf bzw. neun Jahren.

Quelle:
* Carsten Hübner: Das Terrornetz von Michael Kühnen kannte kein Erbarmen, in: „Neues Deutschland“ vom 09.12.2011 , http://www.neues-deutschland.de/artikel/212904.das-terrornetz-von-michael-kuehnen-kannte-kein-erbarmen.html