Archiv für Februar 2011

Schon wieder ein Ex-Militär als Referent in brauner Runde

Bei den so genannten „Zeitgesprächen“ der extrem rechten Sudholt-Verlage, die vom 29. April bis zum 1. Mai irgendwo in Bayern stattfinden ist erneut ein ehemaliger Offizier angekündigt. Ein „Dr. rer. mil. Bernhard Schwipper, Generalmajor a.D.“ soll zu dem Thema „Wollte Stalin marschieren?“ referieren.
Sudholt-Zeitgespräche

JF sorgt sich um die Bundeswehr

Die extrem rechte Wochenzeitung „Junge Freiheit“ sorgt sich in ihrer aktuellen Ausgbae einmal mehr um die Bundeswehr.

Siehe Titelblatt:
JF-Titelblatt 6/2011

Brigadegeneral a.D. in Rechtsaußen-Blatt

In der extrem rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) Nr. 05/2011 meldet sich ein Rudi Ehninger aus Kirchheim, Brigadegeneral a.D., per Leserbrief zu Wort. Ehninger war zuletzt Stabschef des Deutsch-niederländischen Korps in Münster.
Er kommentiert den Beitrag „Rufmord aus dem Bauch heraus“ von Fritz Zwicknagl in der „Jungen Freiheit“ Nummer 51/2010.
Er schließt sich Zwicknagels Kritik an dem ehemaligen Verteidigungsminister Struck an, der beklagt das Struck den KSK-Brigadegeneral Günzel entlassen hat. Günzel war damals aufgefallen durch seine Sympathiebekundung mit dem Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann, der durch eine mit antisemitischen Stereotypen durchsetzte Rede einen Skandal ausgelöst hatte. Ehninger nennt die durch Struck veranlasste Entlassung Günzels „in Wahrheit nur schäbig.“
Ehninger trat auch schon als Autor der JF in Erscheinung und war Unterzeichner des rechten Aufrufes „Gegen das Vergessen“ vom 8. Mai 2005, in dem kritisiert wird, dass der 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung gesehen wird.

Hier mal ein JF-Cover zur besseren Einordnung dieser Zeitung:
Junge Freiheit gegen Homo-Lobby