Reserveoffizier kritisiert in NPD-Zeitung die Bundeswehrreform

Bundeswehrreform-Kritik in
Unter der Überschrift „Eine Armee wird abgewickelt“ verfasste ein Dr. Peter Berrenberg in der Januar-Ausgabe der NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ einen Beitrag über die Bundeswehrreform. In dem Artikel weist der Verfasser darauf hin, dass die Wehrpflicht 1935 wieder eingeführt wurde.
Im Artikel wird sich über den angeblich miserablen Zustand der Bundeswehr ausgelassen und „Das Verschwinden des Soldaten“ in der Gesellschaft beklagt:

Mit der Abschaffung bzw. der Aussetzung der Wehrpflicht werden die verpflichtenden Beziehungen der jungen Bürger zum Staat lediglich die zum Finanzamt sein und die Soldaten werden noch mehr aus dem Bewußtsein der Öffentlichkeit verschwinden, als das ohnehin schon der Fall ist.

Ein Dr. Peter Berrenberg veröffentlichte seine Erlebnisse in der Bundeswehr von 1959 bis 2000 unter dem Pseudonym Klaus Bergner in dem 2002 erschienenen Buch „Begegnungen mit Faulen Säcken und Potentiellen Mördern“. Im Internet findet sich ein Solinger Dr. Peter Berrenberg als Oberstleutnant der Reserve, der über 50 Sport-Abzeichen erworben hat.
Der Leserbrief eines Dr. Peter Berrenberg aus Haan findet sich zudem in der ultrarechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ Nr. 21/2005 vom 20. Mai 2005. In im heißt es zum 8. Mai 1945, dem Tag der Niederlage Nazi-Deutschlands, u.a.:

Die Deutschen waren vogelfrei, es begann eine furchtbare Notzeit, es starben in den ersten Jahren doppelt so viele Deutsche wie in der Kriegszeit; Gesetz, Moral, Völkerrecht und Friedensordnung galten nicht.

Quelle:
* Eine Armee wird abgewickelt, in: „Deutsche Stimme“ vom 02.11.2010