Neonazi als Bundeswehrausbilder und mit mutmaßlicher Bewaffnung aus Bundeswehrbeständen

In Niedersachsen wurde jüngst vor dem Landgericht Göttingen ein Prozess wegen versuchten Totschlags und anderer Delikte gegen drei Neonazis eröffnet. Dem 34-jährigen Hauptangeklagten 34-jährige Mario M. wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen im November 2008 in einer Table-Dance-Bar in Göttingen mit einer abgesägten Pumpgun auf den Geschäftsführer geschossen zu haben.
Eine durch die Ermittlung angestoßene Hausdurchsuchung offenbarte die massive Bewaffnung von Mario M.: Eine Maschinenpistole, ein Präzisionsgewehr mit Zielfernrohr, eine Pistole, mehrere Messer und 450 Schuss Munition.
In einem lesenswerten Artikel auf NPD-Blog heißt es zur möglichen Herkunft dieser Waffen:

Zu der Herkunft der bei ihm gefundenen Waffen schwieg Mario M., der bei der Bundeswehr vier Jahre als Ausbilder und Panzerkommandeur beschäftigt gewesen war. Dabei dürfte für die Ermittler besonders die Quelle von großem Interesse sein, immerhin führten die ersten Waffenfunde im Januar zu groß angelegten Hausdurchsuchungen in der südniedersächsischen Neonaziszene.

Quelle:
* Kai Budler: Prozessbeginn gegen Neonazis wegen Schießerei mit Pumpgun, 28.04.09, http://npd-blog.info/2009/04/28/prozessbeginn-gegen-neonazis-wegen-schieserei-mit-pumpgun/