„Deutsche Militärzeitschrift“ (DMZ) – Ausgabe November-Dezember

DMZ Nr. 66
Die neue DMZ Nr. 66 – Ausgabe November-Dezember 2008 ist erschienen. In dem extrem rechten Zweimonats-Magazin finden sich wieder mit Anzeigen von:
* dem extrem rechten Magazin „Die Aula“ (Sitz: Graz) aus Österreich, was besonders von deutschnationalen Burschenschaftern gelesen wird.
* der extrem rechten Zeitung „Zur Zeit“ (Sitz: Wien) aus Österreich, die sich auf Kurs mit der rechtspopulistischen FPÖ befindet
* dem rechtsextremen Tübinger Grabert-Verlag.
* das rechtsextreme Magazin „Der Freiwillige“, das ehemalige Organ der Waffen-SS-Veteranenorganisation HIAG.
* dem Verlag „Pour le Merite“, der zum Arndt-Verlag gehört, mit dem die DMZ eng kooperiert.
* Daneben gab es weitere Anzeigen des Magazins „Ritterkreuz-Archiv“, der Lesereihe „Schiffe – Menschen – Schicksale“ (SMS), Venatus (Messer-Hersteller), des Magazins „Militaria“ (Verlag Klaus D. Patzwall), Philipp-Militaria und M&F firearms.
* dem rechten Germania-Verlag
und des „Berliner Auktionshaus“, dass in Vergangenheit schon durch die Versteigerung von NS-Memorabilia und KZ-Überbleibseln von sich Reden machte.

Von dem Atlas-Verlag lag ein eigenes Verlagsprospekt dieser DMZ-Ausgabe bei.

Zum 75. Geburtstags des rechten Militärhistorikers Franz W. Seidler, einem emeritierten Professor von der Münchner Bundeswehr-Universität, gratulierte eine illustre Schar rechter Historiker-Kollegen und Personen.

Als Interviewpartner standen der DMZ diesmal zur Verfügung:
* Dr. Günther Deschner, ein Journalist und Autor in der „Jungen Freiheit“ und der DMZ (z.B. Nr. 49). Für den 10. Dezember 2008 ist bei der extrem rechten Burschenschaft der Raczeks Bonn laut ihrer Homepage Dr. Günther Deschner als Referent zum Thema „Das ungelöste Kurdenproblem“ angekündigt. Laut Redok war er auch bereits Gastredner beim „Lesertreffen“ der extrem rechten „Lesen & Schenken GmbH“.
Das Interviewthema mit der DMZ war der SS-Funktionär Reinhard Heydrich, über den Deschner im rechtslastigen Universitas-Verlag eine Biografie veröffentlicht hat.
* Prof. Dr. Kishore Mahbubani, der ehemalige UN-Botschafter von Singapur, einem autoritären Stadtstaates in Südostasien.
* Dr. Alfred Schickel (* 1933), Begründer und Mitarbeiter der geschichtsrevisionistischen „Zeitgeschichtliche Forschungsstelle Ingolstadt e. V.“ (ZFI) mit Sitz in Dunsdorf. Als Autor schrieb er bereits für die DMZ, den Witikobrief oder „Junge Freiheit“.

Quellen:
* „Deutsche Militärzeitschrift“ (DMZ) – Ausgabe November-Dezember 2008
* haGalil: Gebrauchte KZ-Kleidung im Angebot, Februar 1998, http://www.hagalil.com/archiv/98/02/auktion.htm
* Lutz Schnedelbach: Kripo durchsuchte Berliner Auktionshaus für Geschichte. Inhaber soll Nazi-Aufnäher angeboten haben, in: Berliner Zeitung vom 02. Juli 1998, http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1998/0702/none/0088/index.html
* Redok: Zusammenkunft „unter Gleichgesinnten“, 27.04.2007; http://www.redok.de/index.php?option=com_content&task=view&id=654&Itemid=36