„Deutsche Militärzeitschrift“ (DMZ) – Ausgabe September-Oktober

Die neue DMZ Nr. 65 – Ausgabe September-Oktober 2008 ist erschienen. In dem extrem rechten Zweimonats-Magazin finden sich wieder mit Anzeigen von:
* dem extrem rechten Magazin „Die Aula“ (Sitz: Graz) aus Österreich, was besonders von deutschnationalen Burschenschaftern gelesen wird.
* der extrem rechten Zeitung „Zur Zeit“ (Sitz: Wien) aus Österreich, die sich auf Kurs mit der rechtspopulistischen […]
* dem rechtsextremen Vierteljahres-Magazin „Deutschland in Geschichte und Gegenwart“ (DGG) aus dem rechtsextremen Tübinger Grabert-Verlag.
* das rechtsextreme Magazin „Der Freiwillige“, das ehemalige Organ der Waffen-SS-Veteranenorganisation HIAG.
* dem rechtsextremen „Buchdienst Südtirol“.
* dem rechtsextremen Bublies-Verlag.
* der deutschnationalen „ARGE Landeseinheit“.
* Daneben gab es weitere Anzeigen des Magazins „Ritterkreuz-Archiv“, der Lesereihe „Schiffe – Menschen – Schicksale“

Als Interviewpartner standen der DMZ diesmal zur Verfügung:
* Günter Maschke, Jahrgang 1943, hat sich vom „Rudi Dutschke von Wien“ zu einem „Carl-Schmitt-Epigonen“ gewandelt. War Maschke früher einmal in der Linken aktiv (trat 1960 in die Deutsche Friedensunion ein, studierte in Tübingen studierte er Philosophie bei Ernst Bloch, war 1963/64 Redakteur der Tübinger Studentenzeitung „Notizen“, 1964-66 bei der radikal-linken „Subversive Aktion“ Tübingen, engagierte sich ab 1966 im SDS) so gilt er heute als deutscher Schriftsteller, Privatgelehrter und Publizist der Neuen Rechten. Zeitweise war er Mitherausgeber der rechtskonservativen „Etappe“, mehrfach war er JF-Interviewpartner ebenso war er Interviewpartner der „Deutschen Stimme“. Auch an einer Festschrift für den Holocaustleugner David Irving, die 1998 im rechtsextremen und DMZ-nahen Arndt-Verlag erschien, war Maschke beteiligt.
* Pius Leitner aus Italien, ein Politiker der italienischen, konservativen Regionalpartei „Südtiroler Volkspartei“ (SVP).
* Professor Dr. Erhard Hartung aus Düsseldorf:
Fungiert im Heft als „ehemaliger Südtiroler Freiheitskämpfer“, was meint, dass er sich am militanten Separatismus unter deutschnationalen Vorzeichen in dieser italienischen Provinz beteiligt hat. Dabei kam es auch zu Morden an italienischen Polizisten und deutsche und österreichische Rechtsextreme unterstützen diese Separationsbestrebung massiv.
Laut dem Magazin LOTTA ist Hartung Sprecher der „Kameradschaft der ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer“ 1967 am Mord an italienischen Grenzbeamten durch Minen beteiligt. Dafür wurde Hartung in Italien in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Hartung soll weiterhin laut LOTTA am 6. Januar 1981 am Begräbnis
des Hitler-Nachfolgers Karl Dönitz einen Kranz niedergelegt haben mit der Aufschrift: „Immerwährendes Angedenken dem letzten Kanzler des Großdeutschen Reiches
– Nationaldemokratische Partei Österreichs“.

Quellen:
* „Deutsche Militärzeitschrift“ (DMZ) – Ausgabe September-Oktober 2008
* Jörg Kronauer: „Für ein wiedervereinigtesTirol!“. Die „Südtiroler Freiheitskämpfer“ gestern und heute, in: Lotta #27 – Sommer 2007, Seite 38-40