Dokumentiert: Ullrichsberg-Treffen mit Nazi-Beteiligung

BraunzoneBw dokumentiert einen Text des AK gegen der Kärntner Konsens vom 25.08.2008:

Neonazis kündigen Besuch am Ulrichsberg an!

Zur diesjährigen Ulrichsbergfeier in Klagenfurt/Celovec kündigen schon jetzt neonazistische Gruppen ihr Kommen im Internet an. Im rechtsextremen „Thiazi-Forum“ (im Nazi-Jargon: „Germanische Weltnetzgemeinschaft“) wird schon kräftig die Werbetrommel gerührt. Das dreitägige Programm wird als „Super Gelegenheit zum Kontakte knüpfen und alte Kameraden kennen zu lernen!“ angepriesen.

Wie in jedem Jahr stellt die Gemeinde Krumpendorf/Kriva Vrba ihren Kursaal für den rechtsextremen „Kameradschaftsabend“ zur Verfügung. Dieser wurde bislang von der „Kameradschaft IV“, der Veteranenorganisation der (Waffen-) SS ausgerichtet. Laut der Ankündigung der Neonazis werden sich bekannte rechtsextreme Gruppen dort einfinden, z.B. die „Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS“ (HIAG) sowie der neonazistische „Freundeskreis Halbe“, welcher in Brandenburg alljährlich Neonazi-Aufmärsche organisiert. Auch die Teilnahme von (FPÖ-) PolitikerInnen wird erwartet.

„Neonazis am Ulrichsberg sind keine Randerscheinung, sondern gehörten schon immer zum Gesamtbild des Treffens“, betont Josefine Broz vom AK gegen den Kärntner Konsens und führt weiter aus: „Zum 50sten Jubiläum der Grundsteinlegung des Denkmals am Ulrichsberg erwarten wir eine noch regere Teilnahme von Rechtsextremen aus ganz Europa.“

Am Berg tummeln sich jedes Jahr Spitzen der kärntner und österreichischen Politik – gemeinsam mit Personen, die ihre Weltanschauung offen als „nationalsozialistisch“ bezeichnen.
Trotz dieserErkenntnisse wird das Ulrichsbergtreffen auch heuer wieder durch das Bundesheer logistisch unterstützt werden.

Der AK gegen den Kärntner Konsens fordert deshalb weiterhin die sofortige Abschaffung des Ulrichsbergtreffens.

Der AK gegen der Kärntner Konsens stellt dem rechtsextremen kärntner Erlebniswochenende auch dieses Jahr antifaschistische Aktionstage entgegen.

Quelle:
* Homepage: http://www.u-berg.at