Ritterkreuzler ohne Bürgermeister

Die antifaschistische Newspage „redok“ berichtet in einem aktuellen Artikel, dass der Bürgermeister der bayerisch-schwäbischen Stadt Leipheim Christian Konrad (CSU) sich aus der umstrittenen „Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger“ (OdR) zurückziehen will.
Seit 1999 besteht durch einen Erlass des Bundesverteidigungsministerium für die Bundeswehr ein Kontaktverbot zur OdR. Kein Wunder, denn laut „redok“ referierten schon mehrere einschlägige Bekannte aus der Rechten bei dem Verband von Hitlerordensträgern. Darunter waren: General a.D. Reinhard Günzel, Franz Uhle-Wettler.
Das „Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes“ wurde 1939 eingeführt und existierte damit exklusiv nur in der Nazi-Wehrmacht. Über die Verleihung entschied Adolf Hitler persönlich.
Der Leipheimer Bürgermeister Konrad hatte erst vor kurzem die Kriegsschuld Deutschlands angezweifelt und sich dabei auf das tendenziöse Werk „Der Krieg, der viele Väter hatte“ berufen.

Quelle:
* redok: Rechter Rand Rückzug von den Ritterkreuz-Trägern, 11.06.2008, http://www.redok.de/content/view/1145/36/