Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg?

Das ein Bundeswehrangehöriger als eigenständiger Führer Bundeswehrsoldaten durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme bei Hamburg führen soll, stößt auf Kritik.
Diese Kritik kam von den freien Museumspädagogen, die eine Instrumentalisierung für militärisch-politische Zwecke befürchten. Als einer der freien Museumspädagogen anfing sich zu weigern Bundeswehr-Angehörige zu führen, wurde ihm durch die Gedenkstätten-Leitung gekündigt. Die Überlebendenorganisation „Amicale Internationale KZ Neuengamme“ bzw. die „Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V.“ protestierte gegen die Entlassung und das Wirken eines Soldaten als Guide. Es handle sich dabei eine „Instrumentalisierung, um Soldaten auf Auslandseinsätze vorzubereiten.“

Quellen:
* Andreas Speit: Neuer Skandal in KZ-Gedenkstätte Neuengamme: Guide ist nicht gleich Guide, in: taz vom 05.06.08, http://www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=2370
* Bert Wahls (für den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme): Eine Erklärung der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V., Hamburg, den 6.6.2008, http://www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=2378 & http://www.ag-neuengamme.de/Erkl_AGN.pdf