Wehrmachtsveteran spricht vor jugendlichen Sympathisanten in Dresden

Laut dem Bericht der sächsischen Nazi-Newspage „Freie Offensive“ fand am 13.04.2008 in Dresden in der Reihe „Soldaten erzählen“ eine Veranstaltung mit Walter Heinlein statt. Laut dem Homepage-Eintrag ist Heinlein (* 1919) ein ehemaliger Hauptmann in der 2. Panzerdivision und Abteilungsführer im Panzerartillerieregiment 74 gewesen. In dieser Funktion soll er von 1939 bis zu seiner Gefangennahme 1944 in der Wehrmacht gekämpft haben, u.a. in Jugoslawien, Griechenland und bei der so genannten „Ardennenoffensive“, dem erfolglosen Versuch Hitlers die Invasion der Westalliierten zu brechen. In Griechenland und Jugoslawien kam es während der deutschen Besatzung zu zahlreichen Kriegsverbrechen, aber auch bei der Ardennenoffensive wurden z.B. gefangene US-Soldaten ermordet.
Das rechtsextreme Publikum bejubelt natürlich die Landser-Berichte des alten Unverbesserlichen, der sogar für Hitlers Ehrenauszeichnung, das Ritterkreuz, vorgeschlagen worden sein soll.

Quelle:
* Bericht „Ein echtes Vorbild für unser aller Taten“ von „Anton“, 13.04.2008