Vermuteter Fall von Kannibalismus in der Bundeswehr

Laut dem SPIEGEL sollen zwei Feldwebel bei der 1. Luftwaffendivision in Fürstenfeldbrück (Bayern) im Sommer 2007 ihr eigenes (abgenommenes) Blut Speisen beigemischt und diese gegessen haben. Als die beiden Feldwebel Ende 2007 dieses Ritual wiederholen wollten und auch andere zu Blutspenden animierten, flog die Sache auf. Sie wurden vom Dienst suspendiert und interne Ermittlungen eingeleitet. Dieser Fall von kannibalistischer Verrohung wurde allerdings erst dieses Jahr an den Wehrbeauftragten weitergeleitet, vermutlich damit der Fall keinen Eingang in den Jahresbericht mehr findet, so der SPIEGEL.

Man darf hinter solchen kruden Praktiken wohl irgendwelche Männlichkeitsrituale vermuten.

Quelle: Spiegel 11/2008, Seite 22